Konzept

Vorstellung

Wir sind eine familiäre Kita in Altona in der sich groß und klein wohlfühlen können. Mit viel Platz innen und außen, liebevollem pädagogischen Personal (3 Frauen und 2 Männer), bieten wir Kindern von 1-6 Jahren Betreuung und Bildung an.

Unsere Kindertagesstätte stellt sich vor

Der Träger der Kindertagesstätte (Kita) ist die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Hamburg-Altona. Die Einrichtung wurde 1948 gegründet, startete zunächst halbtags und wurde später zum Ganztagsbetrieb erweitert. Unseren Namen „Regenbogenkinder“ erhielten wir zum 50-jährigen Jubiläum im Jahr 1998. An der Namensgebung wirkten Kinder, Eltern, Mitarbeiter und Gemeindemitglieder mit. Die Kita befindet sich in der Nähe der S-Bahnstation Holstenstrasse und ist daher gut erreichbar. Sie teilt sich dort ein Grundstück mit der Kirche. Beide zusammen wirken wie eine grüne Oase in einem der sozialen Brennpunktgebiete Hamburgs.

Derzeit begleiten wir etwa 30 Kinder im Alter von 1-6 Jahren, die in 2 Gruppen (die „Bären“ und die „Spatzen“) von insgesamt 5 pädagogisch ausgebildeten Mitarbeitern halb-, teil-, oder ganztags betreut werden. Die Kinder kommen aus dem bunt gemischten Altona und bringen verschiedene Kulturen und Religionen mit.

Belange wie z.B. Finanzierung, Personaleinstellung und Anweisungen der Behörde werden unter Berücksichtigung von Elternwünschen im Kuratorium bearbeitet, das sich aus Gemeindegliedern, sowie der Jugendpastorin der Christuskirche Altona und dem Leiter der Kita zusammensetzt.

Unsere Einrichtung ist dem Diakonischen Werk Hamburg angeschlossen, das uns Fortbildungen anbietet und uns mit Rat und Tat zur Seite steht. Zudem gehören wir dem Arbeitskreis Evangelisch-Freikirchlicher Kindertagesstätten an. Wir sind so über ganz Deutschland mit anderen Einrichtungen unserer Denomination verbunden und suchen regelmäßig den fachlichen Austausch mit ihnen. Auf dieser Ebene entstand auch das Leitbild der Ev.-Freik. Tagesstätten, das jederzeit eingesehen werden kann.

Unsere Kita verfügt über zwei Gruppenräume, einen geräumigen Flur und mehrere Nebenräume, die verschieden nutzbar sind. Weiter steht den Mitarbeitern ein Raum für ihre Vorbereitungen zur Verfügung, der auch für Pausen und Gespräche genutzt wird. Im Eingangsbereich befindet sich das Büro, das gerne für den Austausch mit Eltern offen steht.

Unser großzügiges Außengelände mit Grünflächen und vielen Funktionsecken lädt die Kinder ein, sich ausgelassen zu bewegen. Die verschiedenen Spielgeräte, die Sandkiste und ein Kletterturm mit Rutsche und Hängebrücke animieren zu phantasievollem Spielen.

Ganzheitliches Konzept

Als christlicher Kindergarten ist es uns besonders wichtig, den Kindern die Liebe Gottes weiterzugeben. Sie sollen erleben, dass jeder Mensch von Gott geliebt ist und so, wie er ist, mit allen seinen Begabungen und Fähigkeiten wertgeschätzt wird.

Deshalb beschäftigen wir uns auch mit Geschichten aus der Bibel und entdecken dort lebendige Erzählungen, die zu einem rücksichtsvollen Miteinander hinführen und Bedeutung für unser Leben haben können.

Zur Grundlage unserer Arbeit gehört die feste Überzeugung, dass jeder Mensch unbedingter Annahme und Liebe wert ist, egal, woher er stammt oder wie er sich verhält.

Die Bibel berichtet davon, dass Gott jeden Menschen liebt, und dass wir eingeladen sind, uns mit Wertschätzung zu begegnen. Wir sehen uns daher aufgerufen, sämtliche Beziehungen verantwortungsvoll zu gestalten. Unser Umgang mit den Kindern soll diesen Charakter tragen und wir möchten ihnen helfen, ihrerseits verantwortlichen Umgang miteinander zu erlernen.

Aus diesen Gründen beschäftigen wir uns im Kindergarten gerne mit biblischen Geschichten und wissen auch mehr als ein Lied davon zu singen. Wir glauben, dass die biblischen Geschichten das Leben bereichern, und dass ihre Wahrheit zum Leben verhilft.

So hilft uns Jesu Haltung, gegenüber den Armen und Schwachen etwas über Rücksicht zu lernen. Sein mitfühlender Blick auf die Menschen um ihn herum, lädt uns immer wieder dazu ein, diesen Blick auch untereinander einzuüben. Die Geschichten, in denen Gott niedergeschlagene Menschen wieder aufrichtet und neu für ihre Zukunft öffnet, können auch uns heute noch Mut zusprechen und neues Vertrauen schöpfen lassen.

Unsere Natur nehmen wir nicht nur als Umwelt wahr, sondern entdecken sie mit den Kindern als Gottes Schöpfung. Sie ist uns geschenkt, damit wir uns an ihr freuen. Sie ist uns auch anvertraut, damit wir Verantwortung für sie übernehmen. Zu beidem wollen wir die Kinder ermuntern, zum Staunen über diese Schöpfung und zu ihrer Pflege.

Wir glauben, dass jedes persönliche Leben ein Geschenk ist und wollen es als solches schätzen lernen. Dankbarkeit ist ein Schlüssel dazu, dieses Geschenk zu begreifen. Wir beten deshalb vor jedem Essen, danken für die Dinge, die uns Freude machen und wir feiern regelmäßig Gottesdienste.

Als christlicher Kindergarten wollen wir nicht nur christliches Wissen weitergeben, sondern den Kindern mit eben diesen Lebensgrundlagen begegnen.


Die Welt erschließt sich Kindern vor allem, indem diese für sie erlebbar wird. Körperliche, geistige und gefühlsmäßige Vorgänge sind eng miteinander verbunden. Kinder nehmen ihre Umwelt mit allen Sinnen auf. Sie brauchen eigene Erfahrungen und möchten nicht nur zuschauen. Was selbst ausprobiert oder gestaltet wird, setzt sich im Gehirn besser fest als alle Theorie.

Etwas zu lernen, bedeutet für sie also zunächst einmal, dass sie etwas erleben. Kinder wollen sich ihre Welt erschließen. Ohne dies explizit zu formulieren, sind sie stetig unterwegs um zu lernen. Wir wollen sie anleiten, ihre Welt zu erkunden, und helfen, das Erlebte aufzuarbeiten und einzuordnen.

Schon in den ersten Lebensjahren werden grundlegende Voraussetzungen für den weiteren Bildungsweg geschaffen. Die Kinder sind wissbegierig und entdecken ihre Umwelt und lernen dadurch von sich aus. Somit werden Fähigkeiten und Kenntnisse erworben, die für die spätere Persönlichkeitsentwicklung wichtig sind. Wir wollen sie dabei bestmöglich unterstützen, indem wir ihr Handeln positiv bestätigen und fördern. Die Zuwendung zu den Kindern ist dabei besonders wichtig, um sie immer wieder in ihrem Tun zu bestätigen oder aber auch bei Misserfolgen wieder aufzubauen.

Um den Entwicklungsverlauf unserer Kitakinder festzuhalten, dokumentieren wir ihre Entwicklung.
Dabei werden folgende Bildungsbereiche abgedeckt:

Musik: tägliches gemeinsames Singen im Morgenkreis, Rhythmikspiele, musikalische Früherziehung, Heranführen an Musikinstrumente,
Körper, Bewegung und Gesundheit: Umwelt mit allen Sinnen wahrnehmen, Lust auf Bewegung fördern, Grundwissen über den Körper. Gesunde Ernährung (Essen von Meyer-Menü, u. a. regelmäßig Knabberrohkost und Obst).
Soziale und kulturelle Umwelt, Sprache und Kommunikation: Sprachförderung, Geschichten erzählen, Mitgestalten (Eltern, Kinder), Toberaum, Meinung äußern, erste Erfahrungen, Abstimmungsprozesse, Multifunktionsraum
Bildnerisches Gestalten: Basteln, kreatives Gestalten, Malen mit verschiedenen Utensilien, Werken.
Mathematische Grunderfahrungen: Je nach Altersstufe ein Grundverständnis von Zeit (Jahreszeiten, Monate, Wochentage, Stunden etc.), Zahlen und Formen.
Naturwissenschaftliche und technische Grunderfahrungen: Umgang mit Natur, Pflanzen und Tieren, Experimente (z.B. Magnetismus, physikalische Phänomene, Prismen, Nagelbrett)


Unser Erziehungsauftrag kann immer nur eine Ergänzung zur Familie sein. Deshalb suchen wir den Austausch mit Eltern in Einzelgesprächen und auf Elternabenden. Um das Einzelgespräch mit den Eltern sachlich und fachlich zu unterstützen, dokumentieren die Erzieher/innen ihre Beobachtungen. Diese unterstützen ein jährlich stattfindendes Gespräch über die Entwicklung des Kindes. Darüber hinaus finden wir es wünschenswert, einen regelmäßigen Austausch mit den Eltern zu haben.

Jeweils im Frühjahr und im Herbst findet ein Elternabend statt. Zu Beginn des Kindergartenjahres werden für jede Gruppe zwei Elternvertreter gewählt. Diese treffen sich in regelmäßigem Abstand mit der Leitung, mit der Leitungs-Vertretung und bei Bedarf mit einem Vertreter des Trägers. Die Elternvertreter haben auch die Möglichkeit, sich direkt an den Träger zu wenden.

Über unsere Einrichtung hinaus besteht für die Elternvertreter die Möglichkeit, sich monatlich in Regionalgruppen (z.B. BEA) zu treffen. Alle Eltern sind mit ihren Anregungen, Wünschen und Kritikpunkten willkommen. Hierzu fordert ein entsprechender Briefkasten in unserem Flur ausdrücklich auf.  So entstand z.B. ein Multifunktionsraum aus der Initiative der Eltern. Die Mitarbeit und Mitgestaltung der Eltern sehen wir als hilfreich an. Darüber hinaus bitten wir die Eltern um aktive Mitgestaltung.

In regelmäßigen Abständen findet eine Elternbefragung statt. Dort möchten wir wissen, wie die Eltern über unsere Arbeit denken, was sie von ihren Kindern über uns erfahren und welche Verbesserungsvorschläge sie möglicherweise einbringen möchten. Die Eltern erhalten zwei Fragebögen. Der eine ist anonym. Der zweite enthält Fragen, über die wir mit den Eltern gegebenenfalls reden möchten. Diese Abfrage ist hilfreich zur Reflexion der eigenen Arbeit.


Der Eintritt in einen Kindergarten ist für Kinder und Eltern ein einschneidendes Erlebnis. In der Regel ist dies der erste Raum, den sich Kinder unabhängig von ihren Eltern erschließen. Das ruft nicht nur bei den Kindern Unsicherheit hervor, sondern verlangt auch von den Eltern, sich auf bisher Unbekanntes einzulassen.

Es ist uns also wichtig, das Vertrauen sowohl der Kinder als auch der Eltern zu gewinnen. Wir wissen, dass Vertrauen wachsen muss und sich nicht verordnen lässt. Wir möchten den Kindern, den Eltern und  uns die nötige Zeit dazu gönnen. Hierbei gibt es keine festen Regeln, da keine Beziehung sich nach starren Formen entwickelt. Selbstverständlich lassen wir unsere Erfahrungen in diesen „Abnabelungsprozess“ einfließen und geben den Eltern Ratschläge, wie sie ihn mit ihren Kindern gut gestalten können.

Es ist unser ausgesprochener Wunsch, dass die Eltern die ersten Tage mit ihren Kindern zusammen bei uns erleben. In welchem Zeitraum diese Begleitung abnehmen sollte, bleibt eine individuelle Entscheidung. Der Eingewöhnungsprozess ist  abgeschlossen, sobald das Kind zu mindestens einem  Mitarbeiter ein Vertrauensverhältnis aufgebaut hat. Auf dieses von Anfang an hinzuarbeiten, ist von daher unser vornehmliches Anliegen.

Jedes neue Kind braucht besondere Aufmerksamkeit, damit es sich frei von Angst der neuen Situation öffnen kann. Diese Zuwendung wollen wir gerne anbieten.


„Ein jeder kann kommen“ ist bei uns ein Motto

…darum achten wir darauf, wie die Kinder in Wort und Tat miteinander umgehen.
Rücksichtnahme und Akzeptanz vom Anderssein gehören dazu.

  • Kriegsspielzeug und andere Waffen sind bei uns nicht erwünscht.
  • Toben auf Treppen und Fensterbänken und anderem Mobiliar ist nicht erlaubt.
  • Beim Verlassen des Raumes müssen sich die Kinder bei einer Erzieherin abmelden.
  • Jedes Kind übernimmt abwechselnd den Tischdienst, dazu gehören Tischdecken und Tische abwischen.
  • Die Kinder können das Essen probieren, füllen sich dann selber auf und sollten dies möglichst auch auf­essen.
  • Nach dem Essen bringt jeder  Teller oder Schüsseln nach unten in die Küche.
  • Beim Spielen wird darauf geachtet, dass das Kind erst aufräumt, bevor etwas Neues geholt wird.
  • Am Schluss räumen alle gemeinsam auf.
  • Mit Pferdeleinen, Stöcken oder Seilen dürfen die Kin­der nicht auf die Spielgeräte.
  • Das Schlagen mit Stöcken ist verboten, ebenso das Werfen mit Steinen.

Die Regeln werden mit den Kindern aufgestellt und regelmäßig besprochen!

Das Hinterfragen von Regeln ist erlaubt!


Pädagogik fängt für uns nicht erst beim Kind an, denn „Erziehung ist Vorbild und Liebe“ (Fröbel). Darauf achtet unser Team.

Unsere Teammitglieder sind: ein Diplom-Pädagoge, eine Grund- und Hauptschullehrerin, ein Erzieher, 2 Kinderpflegerinnen, eine Küchen- und Reinigungskraft, zusätzlich der Hausmeister  der Gemeinde, eine Sprachförderin und eine Diplom-Musikpädagoge als externe Mitarbeiter.

In der Planung werden die Aufgaben verteilt, wobei jeder bereit ist, die verschiedenen Arbeiten zu übernehmen (z.B. Küchendienst, Außenaufsicht). Flexibilität ist immer wieder angesagt.

Um eine Übereinstimmung in unserer pädagogischen Zielsetzung zu gewähren, planen wir in regelmäßigen Teambesprechungen und arbeiten themenorientiert.
Uns ist bewusst, dass wir hohe Ansprüche an unsere Arbeit stellen. Um diese sicherzustellen, beginnt unsere Arbeit im Umgang der Mitarbeiter untereinander. Wir legen Wert auf ein ehrliches und wertschätzendes Miteinander.

Der Pädagoge Friedrich Fröbel sagte treffend: „Erziehung ist Vorbild und Liebe“. In der Arbeit mit Kindern sind wir Erzieher demnach selbst unser wichtigstes Werkzeug. Die­ses Instrument versuchen wir zu pflegen. In regelmäßigen Mitarbeiterbesprechungen unterstützen wir uns gegenseitig dabei, unsere pädagogischen Ziele umzusetzen. Wir geben uns untereinander Anregungen und erwarten konstruktive Kritik voneinander. Für dieses Ziel nehmen wir zusätzlich einmal im Monat Supervision in Anspruch. Die Mitar­beiter nehmen über das Jahr verteilt an verschiedenen Fortbildungsangeboten teil, die miteinander besprochen werden. Zweimal im Jahr reflektieren und vertiefen wir unsere Arbeit an gemeinsamen Studientagen.
Wir prüfen regelmäßig, ob unsere Arbeit dieser Konzeption entspricht.

Zusammenarbeit mit den Praktikanten

Praktikanten sind bei uns gerne gesehen und wir haben sie meistens als Bereicherung und Unterstützung erlebt. Unser Ziel ist es, den Praktikanten /-innen Mut zu machen, möglichst bald selbstständig zu handeln, ohne das sie ihre Kompetenzen überschreiten.

Bei der Vorstellung der Praktikanten geht der Erstkontakt über die Leitung der Einrichtung. Anschließend erhalten Praktikanten eine feste Anleitung. Für die Anleitung ist es wichtig, die Vorgaben der Praktikantenschule zu beachten, regelmäßige Reflexionsgespräche zu führen und Anleitertreffen zu besuchen. Gegenseitige Fragen, Vorschläge, aber auch konstruktive Kritik, sind erwünscht. Ab und zu sind die Praktikanten bei Elternabenden, Mitarbeiterbesprechungen und Festen dabei.


weitere Angebote neben der Elementarbetreuung

Wir begleiten, bilden und fördern die Kinder in ihrer Entwicklung. Bildung bedeutet für uns mehr als Inhalte zu


Unsere Krippe öffnen wir für Kinder ab einem Jahr. Wir haben unseren Gruppenraum auf die Bedürfnisse der Kinder eingerichtet. Die Krippenkinder werden von zwei Mitarbeiterinnen betreut, so dass eine gute und liebevolle Bindung zu jedem einzelnen Kind durch Nähe, Halt und Körperkontakt hergestellt werden kann.

Kinder wollen lernen. Dabei möchten wir sie verantwortungsvoll unterstützen, damit sie ihre Persönlichkeit entfalten können. Kinder lernen durch Beobachten. Deshalb suchen wir nach Wegen, wie sie von den Älteren lernen können. Andersherum lernen auch unsere Großen Verantwortung und Rücksicht für die Jüngeren.

Ein Kind ist ständig in Bewegung, körperlich und geistig. Das heißt, es muss seine Welt durchlaufen, um sie zu begreifen. Dazu benötigen die Kinder ihre Sinne. Sie sind die Voraussetzung,  um ihre Welt zu verstehen. Dabei möchten wir die Kinder begleiten und viel Spaß vermitteln durch spielerisches Turnen, Bewegungsspiele, Sing-, Kreis- und Fingerspiele, Buchbetrachtungen und Geschichten. Wir malen viel mit Fingerfarbe und Buntstiften, wir kneten, schneiden und basteln. Wir geben den Kindern die Möglichkeit sich auszutoben, indem wir unseren schönen, großen Hof sehr oft nutzen.

Für die Lernentwickelung eines Kindes ist ein geregelter Tagesablauf wichtig. Die wiederkehrenden Alltagssituationen geben dem Kind Sicherheit, Halt und ein vertrautes Umfeld.

Die Krippenkinder machen in kurzer Zeit große Entwicklungssprünge, über die wir immer wieder staunen und diese gerne festhalten, damit sich ihre Eltern mitfreuen kön­nen.


Bildung, Entwicklung & Erziehung

Wir begleiten, bilden und fördern die Kinder in ihrer Entwicklung. Bildung bedeutet für uns mehr als Inhalte zu vermitteln, Bildung geschieht mit Kopf, Herz und Händen.

Wir sprechen alle Sinne an, damit sich die Kinder selbst und die Anderen verstehen lernen und einander achten. Es geht uns um Wertevermittlung, um gegenseitige Zuwendung, Fürsorge für die Anderen und darum, ein eigenes Bewusstsein und Selbstbewusstsein zu bilden.

Das können die Kinder lernen beim gemeinsamen Malen, Spielen, Singen, bei Rollenspielen, beim Miteinander Nachdenken und Sprechen und beim gemeinsamen Essen.

Vorschulgruppen

Die Vorschulgruppen werden von einer ausgebildeten und erfahrenen Grund- und Hauptschullehrerin unterrichtet.


Zweimal wöchentlich werden Kinder im entsprechenden Alter gezielt auf die veränderte Situation und Anforderung durch ihre bevorstehende Einschulung vorbereitet. Dienstags und Donnerstags werden Themen intensiv bearbeitet und dokumentiert. Dabei kooperieren wir mit den umliegenden Grundschulen.

Unser Ziel ist es, dass unsere Vorschulkinder die Schulfähigkeit erreichen. Dieses zieht sich jedoch nicht nur durch das letzte Jahr, sondern durch die gesamte Zeit, die ein Elementarkind in unserer Einrichtung verbringt.
Im Laufe ihrer Kindergartenzeit werden die Kinder von unserem pädagogischen Personal genau beobachtet. Liegen im körperlichen, sozialemotionalen und / oder kognitiven Bereich Verzögerungen oder Störungen vor, die eine besondere Unterstützung erfordern oder das Erreichen der Schulfähigkeit behindern, wird dieses mit den Eltern besprochen.

Wenn ihr Kind 4,5 Jahre alt ist, erhalten die Eltern die Aufforderung, ihr Kind in der Schule vorzustellen. Dort soll festgestellt werden, ob die Kinder im letzten Jahr vor der Schule eine besondere Förderung erhalten müssen. Die PädagogInnen bieten den Eltern zu diesem Zeitpunkt ein Gespräch an und verfassen einen Entwick­lungsbogen. Es ist bisher den Eltern überlassen, ob sie diesen Bogen mit zur Schule nehmen oder nicht.

Mit der Vorschularbeit wollen wir die Erfahrungen der Kinder vertiefen und ihre Neugier „füttern“. Unser Ziel ist es daher, die Freude und Spaß auf den Schulbesuch zu wecken und nötigenfalls Ängste abzubauen. Ebenso ist es eine Herausforderung für uns darauf hin zu wirken, dass die Kinder in unserer Einrichtung die verschiedenen Entwicklungen und Fähigkeiten anderer respektieren, wobei wir die Lebenssituation der Kinder berück­sichtigen.

Beispiele einiger Angebote für unsere Vorschulkinder:

  • Verkehrserziehung (z.B.: Einüben des Schulweges, Verkehrsmemory Ausmalbil­der, Verkehrspolizist, „sicher zur Schule“, Kids im Straßenverkehr, Cool oder Crash – Verkehrstipps)
  • Bilderbuchbetrachtungen (freies Erzählen in der Gruppe)
  • Kooperationsspiele („Autowaschanlage“)
  • Rollenspiele (Situationen beim Einkauf in verschiedenen Läden nachspielen etc.)
  • Besuch der Schulen und Besichtigung des Gebäudes
  • Konzentrations- und Koordinationsspiele (z.B.: WeyKick)
  • Ausflüge und Einkäufe (Zoologisches Museum, Essenslieferant, Klick-Kindermu­seum, Aldi)
  • Aktivitäten, die Ausdauer und Arbeitsgenauigkeit erfordern (sehr individuell bei den Kindern)
  • Heranführen an den Computer
  • Naturwissenschaftliche Experimente (Magnetismus, Vakuum, Sauerstoff)
  • Absprache der Regeln
  • Lieder und Reime
  • Wahrnehmungsspiele (z.B.:Schmeckspiel)
  • Ausmalen des ersten ABC-Hefts
  • Bewegungsspiele
  • Schwungübungen
  • Formen, Farben, Mengen, Größen und Zahlen
  • Fehler entdecken
  • Bilderlabyrinth
  • Bilder durch Zahlen verbinden
  • Wochentage, Monate und Jahreszeiten
  • Namen schreiben lernen
  • Bastelarbeiten und Werken


Musik- und Bewegungspädagogik

Wöchentlich bieten wir den Kindern Musik- und Bewegungspädagogische Angebote, die durch eine Fachkraft begleitet werden.

Ziel der musik- und bewegungspädagogischen Arbeit ist es die Kinder in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit ganzheitlich zu unterstützen und die Wahrnehmung mit allen Sinnen zu fördern. Ebenso werden sprachliche, musikalische und musische Kompetenzen und Ausdrucksmöglichkeiten gefördert.

Montags findet für die älteren Kinder musikalische Früherziehung (MFE) statt. Musik hören und selber musizieren – das lernen die Kinder auf spielerische und kreative Weise. Die Kinder lernen Instrumente und Noten kennen, bewegen sich mit der Musik, spielen mit Tönen und Klängen, probieren mit ihrer Stimme und ihrem Körper wie sie sich musikalisch ausdrücken können.

Mittwochs gibt es für die Krippenkinder ebenso wie für die Elementarkinder das Angebot des MuKiGo. Die MuKiGo-Zeit ist ein religions-, musik- und bewegungspädagogisches Angebot, mit dem Ziel Lebensfreude, christliche Glaubensinhalte und Geschichten der Bibel zu vermitteln, die Feste des Krichenjahres zu feiern und zu gestalten.
MuKiGo steht für Musik – Kinder – Gott.
Musik ist eine Sprache, die über Grenzen und Generationen hinweg verbindet, das Leben begleitet, Gefühle und Gedanken hilft auszudrücken.
Kinder stehen bei uns im Mittelpunkt und ihnen wollen wir einen Raum schaffen, in dem sie musikalisch, musisch und körperlich Möglichkeiten und Kompetenzen entdecken und entfalten können.
Gott als Schöpfer und Erhalter des Lebens kennen zu lernen, ebenso wie seine Geschichte mit den Menschen, Feste zu feiern auf dem Weg, das sins Inhalte dieser Zeit.
Daher kann MuKiGo auch musikalischer Kinder-Gottesdienst heißen.

 

 

Gesundheitswesen

Wir legen Wert auf eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung mit viel Gemüse, Fisch und Fleisch und auf die Vermittlung eines bewussten Essverhaltens.


Das Frühstück bringen die Kinder selber mit, wobei wir darauf achten, dass es möglichst ausgewogen ist. Süßigkeiten dürfen die Kinder nur am Freitag, an Geburtstagen oder zu anderen besonderen Gelegenheiten mitbringen. Diese werden dann an alle Kinder verteilt. Milch und ungesüßten Tee gibt es vom Kindergarten. Zwischendurch gibt es Getränke und Obst oder Rohkost.

Einmal im Monat bereiten wir gemeinsam mit den Kindern ein gesundes Frühstück vor.
Das Mittagessen wird von einer zertifizierten Kinder-Küche geliefert, wobei wir für jeden Tag zwischen 2  Menüs auswählen können, die täglich frisch und ganz ohne Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärkern hergestellt werden.

In diesem Zusammenhang spielt das Projekt „Tigerkids“ bei uns eine große Rolle. Mit dem Tiger und der kleinen Lok entdecken die Kinder  das Aben­teuerland der gesunden Lebensmittel. Auf diese Reise werden die Kinder und Eltern mitgenommen. Ziel ist es die Kinder und Eltern für gesunde und ausgewogene Ernäh­rung und Bewegung zu sensibilisieren.


Die Kinder putzen sich nach den Mahlzeiten die Zähne, wobei wir darauf achten, dass die Zahnbürsten regelmäßig gewechselt werden. Einmal im Jahr besucht uns eine Zahnärztin.

Da Kinder viel Bewegung brauchen, haben sie täglich die Möglichkeit, auf unserem Außengelände zu toben und zu spielen. Ebenso können sie dies auch im Bewegungs­raum tun. Auf unserem Außengelände und im Wohlerspark machen wir Ballspiele und anderen Sport.  Von Januar bis März nutzen wir den Winterspielplatz unserer Gemeinde mit seinen vielfältigen Bewegungs- und Spielmöglichkeiten. Zusätzlich gehen wir regelmäßig ins Schwimmbad Festland.


Da wir von Gott die Verantwortung für die Umwelt übertragen bekommen haben, ist es für uns selbstverständlich, den Kindern dieses Thema zu vermitteln. Wir beobachten mit den Kindern Tiere und Pflanzen und achten darauf, dass sie sorgfältig mit ihnen umge­hen. Auf unserem Außengelände haben wir mit den Kindern einen Garten angelegt, den sie unter Anleitung selber bepflanzen und versorgen.

Verantwortungsvoller Umgang mit dem Müll ist bei uns selbstverständlich. Die Kinder lernen Mülltrennung und die Umwelt sauber zu halten.

Kennen lernen der Umwelt:

Durch Spielplatzbesuche und Ausflüge lernen die Kinder ihre Umgebung und einen Teil der Stadt kennen. Dabei wird zugleich das richtige Verhalten im Verkehr eingeübt.